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Saturday, 20. December 2014

Unsere Fonts für’s Web

Webfonts

Hier in diesem Ordner findet Ihr immer unsere aktuellen Schriften als Webfonts. Libertine- und Biolinum-Schnitte legen wir hier im Web Open Font Format (WOFF) ab. Dieses Format ist extra für die Anzeige im Browser entwickelt worden. Aufgepasst: Manche Browser akzeptieren keine Webfonts von fremden URLs. Also bitte kopiert Euch die Fonts in Euren Webspace.

LaTeX

LaTex

Dokus rund um unser LaTeX-Paket, Zeichentabellen, Beispieltexte etc...


Schriftgeschichte

Schriftgeschichtlicher Stammbaum
Yggdrasil der abendländischen Typographie

Unser schriftgeschichtlicher Stammbaum der abendländischen Typographie hier als PDF zum herunterladen und ausdrucken.

Lizenz

Unsere Schriften sind frei im Sinne der GPL und der OFL.

Was bedeutet das für mich?

Kurz gefasst besagen die beiden Lizenzen, dass Veränderungen an den Schriften erlaubt sind, wenn diese der Öffentlichkeit wieder unter gleicher Lizenz freigegeben werden (Näheres steht im Lizenztext). Der Fontname soll dabei umbenannt werden.

GPL kenne ich, aber was bedeutet die Font-Exception?
Wenn man die GPL beim Worte nähme, hieße das, dass bei der Einbettung einer GPL-Schrift beispielsweise in eine PDF diese auch unter GPL freigestellt werden müsste. Um Rechtssicherheit zu schaffen, wurde von Seiten der Free Software Foundation (FSF) eine Ausnahmeregelung verfasst, die sog. „Font-Exception“. Dieser Zusatz ist der GPL unserer Schriften seit Version 2.7 beigefügt. Seit der Version 2.1.9 steht LinuxLibertine auch unter der OFL, welche extra für Fonts verfasst wurde. Weitere Informationen zur GPL (Lizenztext, Wikipedia: GPL) und zur OFL (Lizenztext, Wikipedia: OFL).

Font-Dateien herunterladen

Welches Paket soll ich herunterladen?

  • »TTF«-Paket
    enthält die Fonts im MS TTF-Format. Beste Wahl für Bildschirmdarstellung.
  • »OTF«-Paket
    enthält die Fonts im Adobe OTF(CFF)-Format. Beste Wahl für den Druck. Kleinstes und modernstes Dateiformat.
  • »WOFF«-Paket
    enthält alle Schnitte als Webfonts. Dieses Format wird ausschließlich von Browsern verwendet. Wenn Du keine Webseite hast, ist dieses Paket uninteressant für Dich.
  • Namensbestandteil „SRC“
    enthält die Quelldateien von Libertine und Biolinum im SFD-Format

Installation:

Windows: Paket entzippen und Schriften in den Ordner C:\windows\fonts kopieren.
Linux: Paket entzippen und Schriften mit Systemprogrammen wie z. B. dem KDE-Kontrollzentrum installieren.

Bedeutung der Kürzel in den Fontnamen

Unsere Fonts stehen in vielen verschiedenen Schnitten und Stilen zu verfügung. Die folgende Tabelle erklärt Dir, was die Kürzel in den Dateinamen über den Schriftstil aussagen:

! Basis Gewicht Substil Deko Bezeichnung Erklärung
R Regular Normal
B Bold Fett
I Italic Kursiv
Z Semibold Halbfett
C Condensed Schmal (gibt’s derzeit nicht)
K Keyboard Tastatur
a automatisch generiert (ohne handwerkliche Korrektur)
L Slanted Oblique (geneigt)
W Shadow Schattiert
U Outline Außenlinie
S SmallCaps Kapitälchen

Beispiel: LinLibertine_RBI.otf ist die Fettkursive zur Grundschrift LinuxLibertine.

Bekannte Probleme

  • In LibreOffice und OpenOffice funktioniert das Kerning nicht. Das liegt nicht an unseren Fonts, sondern daran, dass LibereOffice/OpenOffice bislang die OpenType-Tabellen nicht einliest. Unterstützt wird nur die alte TTF-Kerning-Tabelle, die in modernen Fonts laut Standardisierung nicht enthalten sein sollte.
  • Unter SuSE-10.0 und 10.1 sind auf manchen Systemen (vielleicht auch überall) die Kerning-Informationen nicht verfügbar. Das ist ein SuSE-Bug, der sich auch auf andere Schriften auswirkt! In OpenSuSE-10.2 ist dieser Fehler behoben.
  • Für Macintosh-Benutzer haben wir früher auch *.dfont-Dateien angeboten, wenn MacOS unsere TrueTypes und OpenTypes nicht mochte (was im übrigen nicht unsere Schuld ist, denn Apples TTF-Konvention weicht von der MS/Adobes ab), aber in aktuellen OS-X-Versionen scheint dieses Manko behoben.
  • Seit Sommer 2007 scheint es eine mehr oder minder Linux-weite Veränderung in der Schriftverwaltung gegeben zu haben. Seit dem wird bei alten Libertine-Versionen die Unterstrichene als Standard angezeigt und die Standard selbst ist nicht mehr anwählbar. Abhilfe schafft man, indem man Version 2.7 (oder später) verwendet oder die Unterstrichene löscht. Unter Windows gibt es dieses Problem nicht.
  • Programme, die auf der Pango-Bibliothek basieren (GIMP, GNOME, ...), zeigen oft standardmäßig Ligaturen an und das Kerning ist stark übertrieben dargestellt.